SV Union Salzgitter

News 49. KW 19

Vorausschau

Tischtennis – Sa. 07.12.2019   16:00 SV Union Salzgitter II –  VfL Oker  So.  08.12.2019 12:00 SV Union Salzgitter II – TTV Geismar  14:00      TSV Sasel – SV Union Salzgitter

Ein interessanter Artikel (in Auszügen) zum Alltag im Jugendfußball aus Sport.buzzer          Herr Wegmeyer, Sie haben geballte Erfahrung in der Arbeit mit Kindern – als Lehrer und Trainer…(Sportlehrer an einem Gymnasium und einer Grundschule tätig.  Inhaber der DFB-A-Lizenz , lange Zeit Junior-Coaches beim Niedersächsischen Fußballverband. Aktuell  Sportdozent an einem Beruflichen Gymnasium und als Trainer im Nachwuchsleistungssport.    Ist für die Trainer der Umgang mit den „Fußballeltern“ zum echten Problem geworden?
Ganz klar: Ja! Theoretische Trainerausbildung und Praxis, das ist ein himmelweiter Unterschied. Nicht wegen der Kinder, sondern weil die Trainer verstärkt mit den Eltern zu kämpfen haben. Das Elternverhalten ist zunehmend bedenklich. Diese Einschätzung basiert auf meinen Erfahrungen – und auf Gesprächen mit anderen Jugendtrainern, die von ähnlichen Erlebnissen berichten.
Viele Väter und Mütter haben eine maßlos überzogene Erwartungshaltung. Der Trainer ist in ihren Augen ein Dienstleister, der den Auftrag des Kunden, hier: der Eltern, zu erfüllen hat ) ..und das für 8,50 Monatsbeitrag) Er soll dafür sorgen, dass das Kind ein gutes Gefühl und Spaß hat, etwas lernt, Freude empfindet, glücklich ist, dabei natürlich immer zum Einsatz kommt und am Ende wie selbstverständlich Profifußballer wird.                                                                             Es gibt sie also auch zunehmend im Fußball, die sogenannten Helikopter-Eltern? … ähnlich gelagert wie in der Schule… Die Eltern mischen sich massiv ein. Das fängt schon beim Training an. Eltern nehmen sich immer häufiger das Recht heraus, Trainingsprozesse kritisch zu betrachten und Dinge zu beurteilen, die sie aufgrund fehlender Kompetenz in den meisten Fällen gar nicht bewerten können.
Jede Trainingseinheit wird von Anfang bis Ende argwöhnisch beobachtet, jedes Tor des eigenen Schützlings als Meilenstein seiner Karriere gefeiert. Und wenn etwas schief läuft, ist natürlich immer der Trainer Schuld. Überengagiertes Eltern(fehl)verhalten geht zweifellos auch zulasten der jungen Kicker. Es nimmt nach meiner Auffassung negativen Einfluss auf die Entwicklung der Kinder. Aus Sicht der Eltern ist der Einsatz für das Kind sicher als helfende und unterstützende Maßnahme geplant, verfehlt aber leider häufig sein Ziel. Kinder entwickeln schnell ihre eigenen oftmals zutreffenden Bewertungsmaßstäbe ……Die Verarbeitung von Sieg und Niederlage und das Erfahren von Leistungsgrenzen sind wichtige Prozesse der kindlichen Persönlichkeitsbildung. Mein Wunsch wäre, dass Eltern ihre Kinder einfach mal machen lassen. Was würden sie sich als Jugendtrainer von den Spielereltern wünschen? Zunächst möchte ich betonen, dass bei Weitem nicht alle Eltern diese Verhaltensweisen zeigen und es natürlich auch solche gibt, die vorbildlich auftreten. Ein Jugendtrainer soll heutzutage zugleich Organisator, Psychologe, Pädagoge und nicht zuletzt Fußballfachmann sein. Dieser Anspruch erzeugt oft eine Überforderung im Rahmen einer Tätigkeit, die im Kinderfußball ausschließlich in der persönlichen Freizeit geleistet wird. Ich denke, dass in den letzten Jahren ein bedenklicher Wertewandel stattgefunden hat.
Viele schauen nur auf sich und den eigenen Vorteil. Ich würde mich freuen, wenn sich wieder eine größere Wertschätzung und Akzeptanz für Menschen entwickelte, die verantwortungsvoll nach bestem Wissen und Gewissen mit Kindern arbeiten, insbesondere dann, wenn dies ehrenamtlich geschieht. Der Sport ist eine tolle Lebensschule, in der sich Kinder prächtig entwickeln können, sofern man ihnen die Zeit dafür gibt. Ich habe dazu mal einen Satz gelesen, der dies gut beschreibt: „Ein Radieschen wächst auch nicht schneller, wenn man ständig daran zupft.“

Adventslauf  Mehr als 100 ehrgeizige Läufer brachten beim Adventslauf des SV Union ordentlich Leben in den Vöppstedter Forst.Bei der 39. Auflage der Traditionsveranstaltung war der Borusse Jannis Schreiber mit gerade einmal 6 Lenzen jüngster Teilnehmer und Wilfried Appelt mit stolzen 81 der Senior der Veranstaltung.
Während der Senior für die Strecke mit mehr als 100m Höhenunterschied 1:14:13 Stunde benötigte und sich im Ziel begeistert über die „wunderschöne Strecke“ zeigte, rannte der Gesamtschnellste, der erst 17jährige Braunschweiger Tobias Lübeß starke 39:05 Minuten. Als Tagessieger der Männerklasse war der 54jährige Peter Stock (Heere) mit ausgezeichneten 40:00 Minuten bemerkenswert schnell für einen Ü50 Läufer unterwegs. In der Klasse der Männer 60+ lief der für Schladen startende Ralf Krüger in 52:45 Minuten vor dem Salzgitteraner Reinhard Becker (53:25) über die Ziellinie. Auf der 5200m Strecke war mit dem Braunschweiger Andreas Mielenhausen (M30/ 20:55 Min.) ebenfalls ein Gast Tagesbester. Sieger der Klasse M45 wurde der Salzgitteraner Martin Rehbein in 27:47 Minuten und in der stark besetzten Klasse Männer 50+ war der für die LG Braunschweig startende Sölter Ulf Mietens mit 23:00 Minuten als Zweiter sogar noch etwas flotter unterwegs. Eine vergleichbare Leistung lieferte Werner Dettmann (LG Salzgitter) als Sieger M60 mit seinen 25:16 Min. ab und verwies damit den Borussen Martin Kaletka (28:15) auf Platz zwei. Bei den Frauen bewältigte die 72jährige Ilona Woelke (TSV) die 10,2 km in 1:14:32 Stunden. Auf der 5200m Strecke lief Natascia Nuzzo (W35) vom Lauftreff Salzgitter als Siegerin nach 27:27 Min. ins Ziel und Christine Cassel (Lauftreff) war in 30: 38 schnellste der W55 Frauen.
Auch der Nachwuchs präsentierte sich in guter Verfassung. In der Klasse der Jungen unter 14 wurden 2500m zurückgelegt und Nikolas Raeth (Union) ließ in 13:02 Minuten alle Kontrahenten hinter sich. Der Unioner Dominik Swoboda bewältigte als U12-Sieger die 1300m in 6:50 Minuten.  Bei den Mädchen dieser Klasse rannte Leonie Bock (Borussia) nach 7:07 Minuten als Siegerin ins Ziel. Emely Teuber (U16) benötigte als Zweite über 2500m 13:25 Minuten.
Mas/Manfred Spittler

F-Junioren starten erfolgreich in die Hallenpunktrunde  Als erster Jahrgang starteten die F-Junioren in die Hallensaison und zeigten dabei gute Vorstellungen. Die F1 marschierte ohne Gegentor und ohne Punktverlust in Staffel 4 durch, während sich die Zweite nur dem SVI mit 0:1 geschlagen geben musste und Rang zwei belegt. In Runde 2 hat man aber die Chance, das noch zu korrigieren. Auch der jüngere Jahrgang der F III belegte einen hervorragenden 2. Plat

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